In Passau war das einfach. Wir waren draußen an den Flüssen, jemand kam dazu, der Abend passierte von allein. Longboarden, Basketball, Biere in der Sonne — es war immer jemand dabei. Nur für Gedichte fand sich nie jemand. Der Gedanke blieb: Irgendwer in der Nähe muss das doch auch mögen.
Nach München fehlte dann genau das, was vorher selbstverständlich war. Spontan raus, einfach mitspielen, draußen sein mit Leuten. Aus „Kommst du mit?" wurde eine Logistikaufgabe.
Und dann die ersten Jahre im Job. Freunde waren da — aber zwischen Terminen und Kalender-Tetris wurde selbst ein simpler Abend zum Planungsprojekt. Nicht weil die Lust fehlte, sondern weil nie klar war, wer gerade kann.
Eine App, die einfach zeigt, wer gerade Lust hat — ohne Profile durchscrollen, ohne Wochen im Voraus planen. Das wäre es gewesen. Also haben wir angefangen, genau das zu bauen.
„Man lernt jemanden in einer Stunde Spiel besser kennen als in einem Jahr Gespräch.“